{"id":749,"date":"2015-11-02T19:02:42","date_gmt":"2015-11-02T17:02:42","guid":{"rendered":"https:\/\/zeptner.com\/?p=749"},"modified":"2020-07-08T21:13:59","modified_gmt":"2020-07-08T19:13:59","slug":"suedamerika-brasilien-rio-de-janeiro-i-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeptner.com\/?p=749","title":{"rendered":"S\u00fcdamerika &#8211; Brasilien &#8211; Rio de Janeiro I &#8211; Tag 2"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2.11.2015<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Nach einer kurz unterbrochenen Nacht in der die brasilianischen Trommeln mit ihren Sambarhythmen aus der Favela zu uns her\u00fcber schallen, halten wir es doch recht lange im Bett aus. Gegen 08:30 Uhr stehen wir auf und bef\u00fcrchten schon kurz, dass wir alleine im Haus sind und somit kein Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr uns auf dem Programm steht. Aber Ana ist nur in ihrem Zimmer und l\u00e4sst sich auch kurz darauf blicken. Sie verk\u00fcndet uns, nun umgehend mit den Vorbereitungen f\u00fcr die heiss ersehnte Speisung zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wetter \u00fcberrascht uns mit Regen, somit fallen s\u00e4mtliche Bergbesichtigungen die einen guten Fernblick bedingen aus. Wir entschliessen uns f\u00fcr den Strand. Ana kl\u00e4rt uns auf, dass die Buslinie 507 vor der Haust\u00fcr h\u00e4lt und in Largo do Mochado endet und wir von dort die Metrolinie 1 nehmen k\u00f6nnen um bis zur Endstation General Os\u00f3rio zu fahren. Von dort ist dann egal ob man an die Copacabana oder den Ipanema Beach will, beides ist ungef\u00e4hr gleich weit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir m\u00fcssen nicht lange auf Bus 507 warten, das alte klapprige Gef\u00e4hrt nimmt uns auf und rast mit uns ins Tal. Es steigen sogar noch ein weiteres Touristen-P\u00e4rchen ein. In der Metrostation stell sich dann heraus, dass es deutsche aus Leipzig sind. Auch sie fliegen am Donnerstag weiter nach Iguazu zu den Wasserf\u00e4llen mit dem gleichen Flug wie wir. Da die beiden auf den Zuckerhut wollen verabschieden wir uns bis Donnerstag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir steigen in die Metrolinie 1 und &#8211; erfrieren augenblicklich. In der Metrostation war es heiss und stickig, in der Bahn selbst sind es keine 20 Grad, gef\u00fchlt weit unter null. Wir sind froh, dass wir nach f\u00fcnf Stationen am Ziel sind und die K\u00e4ltekammer verlassen k\u00f6nnen, nicht aber bevor wir von einem brasilianischen Fernsehteam ausgiebig gefilmt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir beginnen mit Ipanema Beach, dieser wirkt im diffusen Licht der Regenwolken etwas unwirklich, fast trostlos. Da heute Feiertag ist sind relativ viele Leute am Strand die dem schlechten Wetter trotzen. Zum Gl\u00fcck haben wir keine Handt\u00fccher oder sonstiges Badezeug mitgeschleppt. Der Temperaturtest mit den F\u00fc\u00dfen f\u00e4llt negativ aus, das Urteil lautet &#8211; ohne Neoprenanzug nicht betretbar! Da hatten wir deutlich w\u00e4rmere Temperaturen erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wo wir gerade von Erwartungen sprechen, da wurde durch Berichte in Reisef\u00fchrern und Presseartikeln ein Bild von perfekten Menschen am perfekten Strand ein Bl\u00f6dsinn kreiert, den man nicht nachvollziehen kann.<br>Ja der Strand ist weiss und lang, ges\u00e4umt wird er von den schlimmsten Baus\u00fcnden die man sich vorstellen kann. Und die Menschen, die sich dort im Sand w\u00e4lzen, auf ihm laufen oder auf geliehenen St\u00fchlen sich in der Sonne baden sind nicht mal halb so \u00e4sthetisch wie beschrieben. Von schlanken Bikinsch\u00f6nheiten und Muskelbepackten Beachboys keine Spur. Es ist eher so, dass man sich bei den meisten Frauen im String-Tanga w\u00fcnschte sie h\u00e4tten ihn niemals gekauft, geschweige denn angezogen. Die knackigen Beachboys knacken eher mit den Gelenken und schieben eine h\u00fcbsche Kugel vor sich her. Kein Unterschied zur Nordsee auszumachen. Wir reden uns ein, dass wir ja auch noch nicht an der Copacabana sind sondern erst in Ipanema, wo der Strand sch\u00f6ner ist als am ber\u00fchmten Pendant, aber die Leute eher dem normalen Bev\u00f6lkerungsdurchschnitt entsprechen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir marschieren also kilometerlang am Strand vorbei bis Leblon und kehren dann um und schlendern die Stra\u00dfe entlang zur\u00fcck zur Metrostation. Nun geht es zur ber\u00fchmten Copacabana.<br>Wir st\u00e4rken uns noch in einem Restaurant mit durchschnittlichem Essen und flanieren dann am ber\u00fchmten Strand entlang. Es ist hier lauter, etwas voller und auch etwas enger. Das Publikum ist allerdings nicht wirklich sch\u00f6ner anzusehen als am Ipanema Beach. Die Promenadenbebauung ist auch hier einfach nur h\u00e4sslich. M\u00fcde treten wir den R\u00fcckweg an. Wir kaufen wieder Einzeltickets f\u00fcr die Metro, die man in Form von Plastikkarten erh\u00e4lt. Es gibt sie aufladbar oder eben als Einzelticket, die Karte wirft man dann am Eingang ein und das Drehkreuz wird freigegeben. Die Fahr kostet ca. 90 Euro-Cent pro Person.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach gut 7,5 Stunden sind wir ersch\u00f6pft zur\u00fcck. Duschen und relaxen &#8211; damit wird der Tag ausklingen, unser Abendessen haben wir noch zwischendurch im Supermarkt eingekauft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lange Tage und angenehme N\u00e4chte!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sascha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2.11.2015 Nach einer kurz unterbrochenen Nacht in der die brasilianischen Trommeln mit ihren Sambarhythmen aus der Favela zu uns her\u00fcber schallen, halten wir es doch recht lange im Bett aus. 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